Ein ganz schöner Brocken

Im Erdkundeunterricht bei Herrn Klöckner haben wir im 5. Schuljahr Karten und ihre Bedeutung durchgenommen. Er hat uns angeboten, als freiwillige Zusatzarbeit Höhenstufenmodelle zu erstellen, die wir dann im Unterricht präsentieren sollten. Bei der Überlegung, welches Material wohl leicht zu bearbeiten sei, kam ich auf Keksteig. So nahm ich eine Harzwanderkarte und pauste die Höhenlinien des Brockens (höchster Berg im Harz) auf eine Folie durch. Die Höhenlinien wurden dann mit einem Dorn auf den ausgerollten Teig übertragen, woraufhin ich den Teig mit einem Messer ausgeschnitten habe. Anschließend wurden die „Riesenkekse“ gebacken, die Höhenschichten mit Zuckerguss aufeinandergeklebt und anschließend mit Speisefarbe bemalt. Allerdings fehlte der Funkturm auf meinem Modell – aber der war ja auch nicht als Höhenlinie in der Karte verzeichnet.

Seit dieser Aktion kann ich mir anhand der Höhenlinien vorstellen, wie steil ein Berg bzw. ein Abhang ist. Nachdem ich das Modell in der nächsten Erdkundestunde vorgeführt hatte, gab es eine Brocken-Keks-Party.

PS: August Hermann Francke war bekannt für Unterricht zum Anfassen, wir haben Unterricht zum Reinbeißen!

Jonathan Koch (6b)


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